Autoren-Archiv: Richard Schwemer

Nächste Sitzung

München/Gräfelfing, im November 2022

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

wir freuen uns sehr, die besonders interessante 63. Sitzung unseres Initiativkreises ankündigen zu kön­nen:

Am Dienstag, den 13. Dezember 2022, von 17.00 s.t. bis 19.00 s.t. wird im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt (Kath.-v.-Bora-Straße 7-13, Sitzungsraum 5014)

Dr. Karin E. Oechslein referieren und mit uns diskutieren über

Meine Erfahrungen mit Bildung und Schule in Bayern und Deutschland“

Wie ständig aus den Medien zu erfahren, scheinen viele Themen und Probleme im Bildungsbereich un­gelöst. Immer wieder ist vom „Bildungsabsturz“ der Schüler und Schülerinnen in Deutschland die Re­de, und vom „Schlusslicht Deutschland“ im internationalen Schulvergleich zu lesen. Die Lerndefizite, aber auch das Fehlen von genügend Schulpsychologen zur Aufarbeitung von psychi­schen Folgeerscheinungen der Corona-Krise haben Eltern, Lehrer und Politiker alarmiert. Grund­legende Fragen des digitalen Unterrichts sind noch nicht beantwortet, und der dramatisch zunehmende Lehrermangel beschäftigt Bildungsplaner wie Politiker. Dies alles gibt genügend Anlass zu einer anregenden Diskussion. Kaum jemand ist im Blick auf die letzten Jahrzehnte mit der Entwicklung von Bildung und Schule in Bayern und Deutschland so vertraut wie Frau Dr. Oechslein. Sie war Schulleiterin eines Gymnasiums, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberbayern-West, schließlich sechs Jahre Direktorin des Bayerischen Staatsinstituts für Schulentwicklung und Bildungsforschung (ISB) in München, wo sie u.a. eine Medienabteilung gründete. Sie ist Autorin von Büchern zu Personalentwicklung, Elternarbeit und Schulprogrammen, ist Mitherausgeberin pädagogischer Zeitschriften und Mitglied der Jury des Deutschen Schulpreises. Mit ihrer umfassenden Kompetenz kann uns Frau Dr. Oechslein wertvolle Informationen und span­nende Einblicke in den Stand und die Entwicklung der aktuellen Bildungslandschaft in Deutschland und Bayern geben. Im Referat und im anschließenden Gespräch werden wir von ihr wichtige Impulse für eine angemessene Vorbereitung auf künftige Herausforderungen im Erziehungs- und Schulbereich bekommen.

Bis zum Wiedersehen grüßen wir Sie sehr herzlich!

Helmut Anselm und Richard Schwemer

Um im Blick auf den Sitzungsraum besser planen zu können, sind wir für eine baldige Voranmeldung dankbar, über Tel. 852756 oder 8641444 oder per E-Mail an helmut@anselm.name bzw. richard@schwemer.de .

Vorsorglich wollen wir darauf hinweisen, dass die im Dezember geltenden Corona-Regeln zu beachten sind.

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Landeskirchenamt treffen wir uns um 16.45 Uhr im Vorraum der Pforte und gehen dann gemeinsam in den Sitzungssaal. Bitte die Maske nicht vergessen!

Besuchen Sie uns bitte auch auf www.eibe-initiativkreis-bayern.de

Jahresendbrief 2021

Gräfelfing/München, im Dezember 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde!

In der Basilika Birnau, dem Kleinod am Bodensee, befindet sich eine prachtvolle Weihnachtskrippe mit dieser zentralen Szene: mit einem kostbar geschmückten, hohen Portikus, gegen den Himmel offen, jubilie­renden Engeln – darunter thronend gleich einer Königin Maria mit dem Jesuskind. Und rechts unten ein anbetender Birnauer Zister­ziensermönch. …

Was bewog den Künstler, die kurze Notiz des Lukasevan­geliums „und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge“ in dieser Weise darzu­stellen? Hinter aller Freude an Pracht und Details weist uns der Mönch auf die Tiefenbotschaft der Krippe: Sie kann gedeutet werden als szenische Darstellung des 700 Jahre alten Weihnachtsliedes „In dulci jubilo“ mit seinem Vers: „Eia, wärn wir da!“ Die Birnauer Krippe in ihrer Pracht wird so über die Jahrhunderte hinweg Symbol der Sehn­sucht von durch Not und Gefahr bedrängter Men­schen. Und zu­gleich Symbol der Hoffnung unseres christlichen Glaubens. –

Sehnsucht und Hoffnung – das sind auch die beiden Pole unseres Lebens am Jahresende 2021: Sehnsucht nach Nor­malisierung des Lebens und Hoffnung auf Überwindung der Pandemie. Wird es uns gelingen wie dem Bernauer Mönch, unsere Sehnsucht und Hoffnung auf das Geschehen zu setzen, das in der Krippe seinen Anfang nahm?

Sehnsucht und Hoffnung begleiteten unseren E.I.B.E. über das ganze Jahr hinweg: endlich die Freundinnen und Freunde wieder treffen und mit lieben Kolleginnen und Kollegen zusammen zu sein, um Fragen von Bildung und Erziehung zu diskutieren, die im Zeichen der Pandemie besondere Brisanz erhalten haben; sowie die Hoffnung auf Kontakte zu den großen Lehrerverbänden und zu den bildungspolitischen Sprechern der Parteien. Alle diese Pläne müssen wir auf das nächste Jahr verschieben, ebenso das bereits geplante Informationsgespräch mit der Fach­beraterin für den Evangelischen Religionsunterricht an den Gymnasien in Südbayern, Studiendirektorin Susanne Styrsky, über „Schule und Religionsunterricht im Zeichen der Pandemie“. Wir danken an dieser Stelle Frau Styrsky, dass Sie sich zur Verschiebung ihrer Veranstaltung auf Anfang 2022 bereit erklärt hat.

Trotz aller von der Pandemie erzwungenen Einschränkungen standen wir Sprecher des E.I.B.E. unter­einander in enger Verbindung und ungetrübter Freundschaft. Umso tiefer traf auch uns beide, Richard Schwemer und mich, der plötzliche Tod unseres lieben Freundes Tilman. Wir fühlen mit seiner Frau und seinen Kindern und wissen doch, dass wir sie in ihrem Leid nicht trösten können. Durch alles Leid hindurch wissen wir aber auch von der Hoffnung unseres christlichen Glaubens, von der der bewegende Trauergottesdienst in Landsberg getragen war, und die am Grab noch einmal aufleuchtete, als in wohl ungeplanter und dadurch besonders ergreifender Weise ein alter irischer Freund mit leiser Stimme den Spiritual „Swing Low, Sweet Chariot“ sang. – – –

Der Arbeitskreis Kirche und Schule arbeitete teils im „Homeoffice“, teils aber auch in einem katholischen Pfarrzentrum in München-Fürstenried, in dem uns Pater Dr.Birk einen pandemiesicheren Saal ermöglichen konnte. Das neue Projekt des Arbeitskreises trägt den Titel „Bildung heißt Aufbrechen“. Dabei geht es um tiefgreifende Veränderungen im Welt-Bild eines großen Teils der jungen Generation, für den das Votum des Leipziger Jugendlichen zutrifft, „Ich bin nicht religiös, ich bin normal“. Wie kann diese Horizontverengung „aufgebrochen“ werden? Die Pandemie legt schonungslos offen, wie schwach die Beziehung unserer Gesell­schaft zu Christentum und Kirche geworden ist. Umso dringender sind neue Überlegungen, wie Kirche undReligionslehrkräfte Kontakt zu den Jugendlichen verstärken bzw. neu herstellen können. Der Arbeitskreis befasst sich mit dieser Thematik und ist für alle Ideen und Anregungen hierzu dankbar (an die E-Mail-Adresse Helmut@anselm.name).

Der Rückblick auf das vergehende Jahr umfasst aber nicht nur sehr Trauriges und Problemanzeigen. Wirfreuen uns mit Dr. Gerhard Simon über seine Kontakte zu Prof. Dr. H.F.Rupp zu historischen Themen.Zum achten Mal hat Helga Müller-Bardorff im Werdenfelser Land einen „Orgelwanderweg“ organisiert, ein wunderbares Projekt, das am 10. Oktober stattgefunden hat, und bei dem vier Organisten in vier Kirchen geistliche Orgel-Werke gespielt haben.

Und ganz besonders freuen wir uns, dass die Evang.-Theol. Fakultät der Universität München Rudi A.Kitzmann die Ehrendoktorwürde verliehen hat. In einer eindrucksvollen Feier in der großen Aula wurden im Oktober Rudi A. Kitzmanns herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Protestantismus in München gewürdigt, nicht zuletzt zur Zeit des Nationalsozialismus und zur von vielen verkannten Rolle von Landesbischof Hans Meiser. Auch wir gratulieren R.Kitzmann ganz, ganz herzlich und wünschen ihm noch viele schaffensreiche Jahre!

Das Bild der Birnauer Krippe zeugt von Hoffnung. Wir wollen die Hoffnung im E.I.B.E. weitertragen, und wollen uns weiterhin aus evangelischer Perspektive aktiv zu Fragen, Problemen und Möglichkeiten von Erziehung und Bildung einbringen. Wir danken für alle Unterstützung durch die Landeskirche und vor allem Euch und Ihnen allen, die sie dem E.I.B.E. in diesem schwierigen Jahr die Treue gehalten haben. Und wir bitten und hoffen mit den Worten Dietrich Bonhoeffers „Behütet und geröstet wunderbar“ gemeinsam ins neue Jahr zu gehen.

Ein getrostes, gesegnetes Weihnachtsfest wünschen

Dr. Helmut Anselm und Richard Schwemer

Junge Menschen begleiten – Religion an weiterführenden Schulen – Briefe an die Eltern

Inhalt

Einführung
1. Warum Religionsunterricht für junge Menschen wichtig ist
2. Religionsunterricht und Elternhaus
3. Warum eigener evangelischer Religionsunterricht?
4. „Ich glaub das nicht mehr!”
5. „Ich will in Ethik!”
6. Noten im Religionsunterricht
7. Schule und Gottesdienst – geht das zusammen?
8. Auswendiglernen – trotz Internet?
9. Beten in der Schule
10. „Der Lehrer / Die Lehrerin mag mich nicht!”
11. Ängste junger Menschen
12. Bildung und Religion gehören zusammen

Unter folgendem Link ist die komplette Broschüre nachzulesen und ganz oder jeder Brief einzeln auszudrucken:

Junge Menschen begleiten – Religion an weiterführenden Schulen – Briefe an die Eltern

Jahresbrief 2020

Evangelischer Initiativkreis Bildung + Erziehung Bayern – Sprecherkreis

Landsberg/München, im Dezember 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde!

Eine bemerkenswerte Wochenbett-Szene ist dem Bildschnitzer aus dem Maas-Gebiet um 1380 gelungen.  Nichts zu bemerken von einer nachgeburt- lichen Erschöpfung. Im Gegenteil. Aufrecht sitzend, von Kissen gestützt präsentiert Maria ihren Sohn. Überraschend stehend und selbstbewusst, zeigt sich auch ihr Sohn bei seinen ersten Schritten in die Welt. Er benötigt nicht mal das Kugelkreuz in seiner Hand. Jedoch – ein wenig Halt an seiner Mutter sucht er noch – er ist ja Mensch. Welche Geschichte will der unbekannte Schnitzer damit wohl erzählen? Er lässt Maria ihr Kind nicht stillen, nicht anbeten – sie gibt es frei, von Anbeginn. Ganz ohne Glanz und Gloria, ganz Mensch, beginnt das Jesuskind seinen Lebens- und Leidensweg. Gelassene Zuversicht strahlen Mutter und Sohn aus. Gleich was geschehen wird, Gott würdigt uns Menschen unglaublicher Weise mit seiner menschlichen Gegenwart. Darauf ließe sich aufbauen. Daraus könnte sich eine tragfähige Grundlage für glaubensvolle Gelassenheit und Zuversicht entwickeln – trotz allem!

Unser E.I.B.E.-Jahr 2020

Erinnern Sie sich? Die Bundeskanzlerin begann ihre Neujahrsansprache mit den Sätzen: Wir stehen „nicht nur am Beginn eines neuen Jahres, sondern auch eines neuen Jahrzehnts. Ich bin überzeugt: Wir haben gute Gründe, zuversichtlich zu sein, dass die in wenigen Stunden beginnenden 20er Jahre des 21. Jahrhunderts gute Jahre werden können“. Zwischen diesen optimistischen Sätzen und heute scheinen Welten zu liegen – und es sind gerade elf Monate – und eine Pandemie, der wir ausgeliefert sind. Und wenn auch Hoffnungszeichen zu erkennen sind, die wirtschaftlichen Folgen, die vielen durch Covid-19 Verarmten und, vor allem, die Tausenden von Toten werden uns und unsere Gesellschaft noch lange vor der Hybris des unaufhaltsamen „Höher, Weiter, Mehr“ warnen, und sie erinnern uns daran, dass unser Glaube neben dem trauten Advent der Einstimmung auf Weihnachten noch von einem zweiten Advent weiß. – –

Auch auf das Jahr des E.I.B.E. warf die Pandemie schwere Schatten. Kurz vor ihrem Ausbruch konnten wir am 17.Februar noch unsere Plenumssitzung im Landeskirchen­amt abhalten. KVD Matthias Tilgner berichtete über aktuelle Fragen des Religions­unterrichtes in Bayern. Er nannte als eine Schwerpunktaufgabe die Verbesserung der Religionslehrerausbildung, speziell den Ausbau der Studienbegleitung angesichts der Tatsache, dass viele Studierende nicht mehr kirchennah sind. Versuchsweise soll in Erlangen ein Vocatio-Seminar durchgeführt werden. Ferner sollen die berufliche Be­gleitung der Religionslehrkräfte und die kollegialen Kontaktangebote verstärkt werden. Das Hauptthema der Sitzung bildete das von einer katholisch-evangelischen Arbeits­gruppe entwickelte Konzept eines „Konfessionellen Religionsunterrichtes mit erwei­terter Kooperation“ für Grund- und Mittelschulen in extremen Diasporagebieten. Dort sollen Schüler und Schülerinnen der Minderheitskonfession den Unterricht der Mehrheitskonfession besuchen, doch soll bis zu 12 Stunden im Jahr die Lehrkraft der konfessionellen Minderheit den Unterricht der gesamten Klasse übernehmen, um den Jugendlichen wenigstens eine kurze Begegnung mit einem Vertreter und Lerninhalten auch der eigenen Konfession zu ermöglichen – ein Religionsmodell, das allerdings durch die coronabedingte Schulsituation bereits wieder in Frage gestellt wird.

Die zweite Jahres-Sitzung sollte im Juli stattfinden. Die Direktorin des ISB, Frau Dr. Karin Oechslein, hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, uns im Staatsinstitut über dessen aktuelle Arbeit und über allgemeine Entwicklungen in der Schulpädagogik zu informieren. Leider ist die Veranstaltung der Pandemie zum Opfer gefallen. Ebenfalls gestrichen werden musste unser turnusmäßig wechselnder Kontakt mit den im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien.

Covid-19 verhinderte ab dem Juli auch Treffen des Sprecherkreises. Die Beratungen und Absprachen fanden nur über viele Mails und Telefongespräche statt. Dabei bewährte sich einmal mehr das herzliche Einvernehmen zwischen den drei Sprechern. Gleiches galt für die Arbeitskreise im E.I.B.E. Sie befassen sich im „Home-Office“ mit aktuellen Herausforderungen an Bildung und Erziehung, die sich durch Covid-19 noch verschär­fen, aber in der allgemeinen Diskussion zu wenig Beachtung finden.

Eine erste Herausforderung betrifft die Bildungsdiskussion. Sie hat sich unter dem Ein­fluss der Pandemie weithin verengt auf den Ausbau bzw. Finanzierung der digitalen Vermittlungswege von Lerninhalten. Der Arbeitskreis Kirche und Schule im E.I.B.E. geht mit dem Projekt „Bildung heißt Aufbrechen“ den maßgeblichen Dimensionen des Bildungsprozesses nach, untersucht die in unserer Gesellschaft derzeit dominie­renden Imaginative und skizziert Wege und Hilfsangebote zu einer zukunftsorien­tierten Bildung.

Eine zweite Herausforderung betrifft den Stellenwert des Religionsunterrichtes in der Schule unter den Bedingungen von Covid-19. Angesichts der erforderlichen Unter­richtseinschränkungen wurde der Religions-unterricht von verschiedener Seite als nicht „systemrelevant“ eingestuft und zu­gunsten der sogenannten Hauptfächer ausgesetzt. Namhafte Religionspädagogen haben daraufhin Thesen veröffentlicht, in de­nen sie mit wichtigen Argumenten Bildungspolitiker und Schulträger darauf hin­wei­sen, dass der Religionsunterricht gerade in der Zeit der Pandemie unverzichtbar ist (https://doi.org/10.1515/zpt-2020-9090).

Nicht weniger wichtig ist in diesen Monaten, den Kontakt zu den Eltern zu halten. Hierfür erstellten Dietlinde Kunad, Helga Lormes und Helmut Anselm in Koope­ration mit Mitgliedern des E.I.B.E-Arbeitskreises Kirche und Schule zwölf Briefe an Eltern von Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen. In den Briefen werden Ziele und Aufgaben des Religionsunterrichtes aufgezeigt, konkrete Fragen zum Unter­richt erörtert und Themen religiöser Erziehung aufgegriffen. Dabei kommen auch aktuelle Probleme zur Sprache: die angesichts der Pandemie neu aufgebrochenen Forderungen nach Abschaffung des konfessionellen Religionsunter­richtes, aber auch die Ängste Jugendlicher angesichts der unsicheren Zukunft. Wir freuen uns, dass unser Elternbrief „Bildung und Religion gehören zusammen“ in die im September erschienene Festschrift für Prof. Dr.Dr.h.c. Rainer Lachmann aufgenommen wurde.

Wir schicken Ihnen und Euch die Elternbriefe auf diesem Weg als Vorabdruck zu. Wir wünschen uns eine möglichst große Verbreitung. Gerne senden wir Euch bzw. Ihnen dazu weitere Exemplare zu.

Die Broschüre soll unser „Jahresendgruß“ sein und ein Zeichen unserer Verbundenheit im E.I.B.E., auch in Zeiten der Kontakteinschränkungen. Zugleich wünschen wir Ihnen und Euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und ein von Gott behütetes Jahr 2021.

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer

Konfessionell erziehen in nachkonfessioneller Zeit – Religion im Zeichen dialogisch-dialektischer Ökumene

September 2019

Helmut Anselm

Inhaltsverzeichnis

Die Kirchen im gesellschaftlichen Wandel Seite 3

1. Aktuelle Formen christlicher Religiosität 3

Pluralisierung 4

Individualisierung bzw. Subjektivierung 5

Ablehnung von Kirchenbindung bei teilweiser Zugewandtheit 7

2. Reaktionen der beiden großen Kirchen 8

Katholische Kirche 8

Evangelische Kirchen 11

3. Auswirkungen auf die Konfessionalität 12

4. Gesellschaftliche Umbrüche 14

Spaltungen und Granularisierung 14

Folgen für die Kirchen 16

5. Angebot der Kirchen 17

Die Kirchen im Zeichen dialogisch-dialektischer Ökumene 19

Die Kirchen als soziale Bänder einer Gesellschaft im Wandel 20

Religionsunterricht: Wege zu zukunftsoffener Konfessionalität 22

1. Modelle konfessioneller Kooperation 23

2. Subjektorientierung und Konfessionalität 27

3. Jugendgemäßes und konfessionell profiliertes Unterrichten 29

4. Vernetzung des Unterrichts 32

Kontakt zu den Eltern 32

Mitwirkung an Schulauftrag und Schulleben 34

Verbindungen zur Kirche 36

5. Schlüsselposition der Lehrkräfte 37

Abstract und Rückblick auf die Eingangsfragen  41

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Den vollständigen Text können Sie unter folgendem Link herunterladen und ausdrucken:  Konfessionell erziehen in nachkonfessioneller Zeit

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Traditionelle Kirchlichkeit ist zu Ende. Ist somit auch die konfessio­nelle Erziehung am Ende? Nur in der herkömmlichen Form? Insge­samt? Oder erhält sie angesichts der zunehmenden Herausforderun­gen der Kirchen und ihrer Zukunftsprognosen in neuer Weise Be­deutung? Antworten auf diese Fragen können nur auf dem Hinter­grund einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive gegeben werden.

Die Kirchen im gesellschaftlichen Wandel

Spätestens seit 1989 unterliegt in Deutschland die Situation der Kir­chen tiefgreifendem Wandel, und als Reaktion darauf ist von verstärk­ter Ökumene die Rede. Doch kann man hören: Sie existiert bereits – und zwar als „Ökumene der Melancholie“ hier1 und als Ökumene des Glaubensschwundes innerhalb der Kirchen dort! Beide Antworten sind nicht aus der Luft gegriffen. Doch sind sie verallgemeinerbar?

Im Blick auf das Christentum in Deutschland bestehen große regio­nale Unterschiede und große positionelle Spannweiten. Sie reichen von – medial oftmals unterschätzter – aktiv gelebter Religiosität in tra­ditionell konfessioneller Prägung über gleichsam neutrales Desinteres­se bis hin zu engagiertem Atheismus bzw. Antitheismus2.

Stellung und Verständnis von Christentum in der breiten Mitte der deutschen Bevölkerung bilden die Bezugspunkte dieser Untersuchung.

  1. Aktuelle Formen christlicher Religiosität

Nach einer ‚Hochzeit‘ des Christentums nach 1945 ist seit den späten 60iger Jahren in Deutschland eine „fortschreitende Säkularisierung“ zu beobachten3. Doch gegen die Rede von einer „rasant wachsenden“ Entchristlichung4 sind christliche Bezüge in unserer Gesellschaft kei­neswegs marginal geworden5. Sie haben sich allerdings von kirchli­cher Bindung oftmals abgelöst.

Aufs Ganze gesehen sind – mit vielen Varianten – drei sich mitunter überkreuzende Entwicklungen zu erkennen: religiöse Pluralisierung, religiöse Individualisierung (bzw. Subjektivierung) und Ablehnung von Kirchenbindung6 bei z.T. gleichzeitiger Kirchenzugewandtheit.

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Kontaktgespräch mit Kirchenverwaltungsdirektor Matthias Tilgner

Landsberg/München, im Januar 2020

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen nachträglich nochmals alles Gute für das restliche Jahr und laden Sie und Euch zur 61. Sitzung des E.I.B.E ein. Sie findet statt am

Dienstag, den 11. Februar 2020 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt, Katharina-von-Bora.Str.7-13, großer Sitzungssaal

Kontaktgespräch mit Kirchenverwaltungsdirektor Matthias Tilgner

Wir freuen uns sehr, dass Herr Tilgner zu einem Kontaktgespräch mit unserem Kreis bereit ist:

Zum Einen können wir mit ihm das Gespräch weiterführen, das Prof.Dr.U.Schwab mit seinem Vortrag über die Shell-Jugendstudie 2018 eröffnet hat. Wie können Kirche und Religionslehrkräfte auf den Satz reagieren, der in den letzten Jahren nicht nur im Blick auf die Jugend im deutschen Osten zu einem geflügelten Wort wurde: „Ich bin nicht religiös, ich bin normal.“?

Zum Anderen hat es in der Abteilung des Landeskirchenamtes „Gesellschaftsbezogene Dienste“ wichtige personelle Veränderungen gegeben. Sicher wird uns Herr Tilgner auch über Aktuelles, anstehende Arbeitsvorhaben und neue Schwerpunkt-Setzungen berichten.

So bietet uns Herr Tilgner die Chance, Informationen zum Religionsunterricht in Bayern aus erster Hand zu bekommen und mit ihm über die neuen Entwicklungen zu diskutieren.

Wenn für Sie bzw. Euch spezielle Themen angesprochen werden sollen, bitten wir, sie uns mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie an Herrn Tilgner weiterzugeben.

Wir sind sicher, dass es zu einem sehr intensiven Gedankenaustausch kommen wird und freuen uns auf eine rege Teilnahme. Aus organisatorischen Gründen sind wir sehr dankbar, wenn Tilman Seng bis eine Woche vor dem Termin Ihre/Eure voraussichtliche Teilnahme an der Sitzung telefonisch (s.o.) oder per Mail an tilmanseng@gmx.de erfährt.

Wir freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Landeskirchenamt treffen wir uns um 16.45 im Vorraum der Pforte und gehen dann gemeinsam in den Sitzungssaal.

Besuchen Sie uns bitte auch auf www.eibe-initiativkreis-bayern.de

Jahresbrief 2019

Landsberg/München, im Dezember 2019

Evangelischer Initiativkreis Bildung + Erziehung, Bayern – Sprecherkreis

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

auch zum Ende dieses Jahres grüßen wir Sie und Euch in besonderer Weise, beginnend mit dem Bild eines Holzreliefs aus dem Chorgestühl des Magdeburger Doms:Adventlicher Alltag – der Advent ist eigentlich schon vorüber. Das Kind ist – endlich – auf die Welt gekommen.Die ganz gewöhnliche Reaktion nach der erstenBegeisterung: Erschöpfung! Vater Josef scheint es am meisten angestrengt zu haben, er schläft – traumlos?

Mutter Maria im Zentrum, ganz gelassen. Sie hat guten Grund dazu. Ein flügelloser Engel tut das „Wo-am-Nötigsten“: Er badet, wäscht erst mal den kleinen Buben. Das Liedband der himmlischen Heerscharen gerät gar nicht lang genug, sie haben offensichtlich viel zu singen und zu sagen. Der eine Hirte schwingt den Hirtenstab,

der andere spielt seine Schalmei, er hat schon etwas begriffen – vom Weihnachtwunder – mitten im Wöchnerinnenalltag. Ein ganz un-gewöhnlicher adventlicher Alltag. Einen wundert’s, einer werkelt, einer singt, einer musiziert und einer schläft.

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Unser Initiativkreis vollendet heuer sein zwanzigstes Lebensjahr – ein Grund zum Staunen. Es ist ein Kreis von ganz besonderer Art. Das zeigt schon seine organi­satorische Struktur: Wir sind kein eingetragener Verein, sondern ein Kreis in Freundschaft und Verbundenheit in der gemeinsamen Sache, Freude, Interesse und Engagement für evangelische Bildung und Erziehung in Theorie und Praxis.

„Institutionell“ tritt unser Initiativkreis in Erscheinung durch jährlich drei „Plenums-Sitzungen“, durch die beiden Arbeitskreise „Schule und Kirche“ bzw. „Elternbriefe zu Religion an weiterführenden Schulen“. Hinzu kommen viele Sprecherkreistermine, Verbindungen zu Schul- und Kirchenbehörden sowie zum universitären Bereich und viele persönliche Kontakte.

Unter diesen Vorzeichen hat sich unser Kreis mit seinen rund sechzig Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Familie, Schule, Hochschule und Kirche stabil und effizient er­wiesen. Sechzig Sitzungen und Veranstaltungen haben wir bisher abgehalten, davon 40 als Vortragsveranstaltungen mit anschließender Diskussion. Im Maximilianeum trafen wir uns jährlich mit den bildungspolitischen Spre­chern der einzelnen im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien, um deren Position zu Bildungspolitik, zur allgemeinen Bildungsverantwortung, zum Schulsystem und zum Religionsunterricht zu erfahren und mit ihnen zu diskutieren. Dabei konnten wir jeweils großes Interesse an den von uns angeschnittenen Themen feststellen. So war für uns als E.I.B.E. die Begegnung mit fünfzig, teilweise hochrangigen Vertretern aus Schule, Kirche und Politik ein großer Gewinn in den vergangenen 20 Jahren.

Das gilt vor allem auch für dieses Jahr, für dessen Veranstaltungen wir wieder kompetente Referenten gewinnen konnten:

  • Oberkirchenrat D.Bierbaum (Evang.-Luth. Landeskirchenamt) am 26. Februar mit einem Referat zu den großen Projekten unserer Landeskirche
  • Matthias Fischbach (MdL/Bayerischer Landtag), Bildungspolitischer Sprecher der FDP, am 2. Juli mit einem Statement zur aktuellen Bildungssituation in Bayern aus Sicht der FDP
  • Prof. Dr.Ulrich Schwab (Universität München) am 26. November mit der Vorstellung der 18.Shell-Jugendstudie unter dem Aspekt der religiösen Einstellung Jugendlicher in Deutschland.
  • Die den Vorträgen jeweils folgende Diskussion verlief nicht nur sehr rege, sondern zeugte in hohem Maß auch vom persönlichen Engagement und der Fachkompetenz unserer Teilnehmer.

Zwanzig Jahre E.I.B.E. – zurückblicken können wir auch auf eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. Sieben Veröffentlichungen in Broschürenform haben wir herausgegeben, eine Reihe von Elternbriefen, Referate und Vorträge, sowie Aufsätze zu Schule und Kirche. Wir laden Sie hier besonders ein, unsere Homepage www.eibe-initiativkreis-bayern.de zu besuchen. Dort können Sie nachlesen, herunterladen und sich über unsere jeweils aktuellen Termine informieren, u.a. auch einen Blick werfen in unsere umfangreiche Referentenliste. Wir freuen uns auch, wenn Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen auf unsere Website aufmerksam machen würden. Unsere neueste Broschüre „Konfessionell erziehen in nachkonfessioneller Zeit“ erhalten Sie beiliegend zu diesem Jahresbrief. Sie stieß bereits auf sehr positives Interesse. Eine stark gekürzte Fassung erscheint in der Weihnachtsnummer der Zeitschrift CA Confessio Augustana. Wir freuen uns auch sehr, wenn Sie die Schrift an Interessierte weitergeben würden. Zusätzliche Exemplare können bei Tilman Seng bestellt werden (Tel. 08191/46761) oder unter tilmanseng@gmx.de.

Zwanzig Jahre E.I.B.E. – ein Grund zu danken: für all die Kollegialität und persönliche Freundschaft, die wir erfahren durften, für das Interesse an unserer Arbeit, für die bereichernden Anregungen, Ideen und Informationen. Wir danken den Verantwortlichen und ihren Mitarbeitenden in der Abteilung D 1 im Evang.-Luth. Landeskirchenamt München, die uns immer unterstützt haben durch den zur Verfügung gestellten Sitzungsraum sowie durch die große Hilfe beim Versand. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Referatsleiter Matthias Tilgner sowie seinen Mitarbeiterinnen Frau Fränzel und Frau Heim.

Dankbar sind wir auch dafür: Wir waren all die Jahre von „Guten Mächten wunderbar geborgen“, verschont von Unglück, Misshelligkeiten und Störungen jeder Art.

Zwanzig Jahre E.I.B.E. – Anlass, nach vorn zu schauen: Je mehr der Einfluss der Christen und ihrer Kon­fessionen in unserem Land abnimmt, umso wichtiger sehen wir es an, im Rahmen des E.I.B.E. und im Zeichen von dialogisch-dialektischer Ökumene evangelische Werte und Vorstellungen in die Ge­sellschaft einzubringen. Das gilt vor allem auch für die Bereiche von Bildung und Erziehung.

Zuletzt danken wir auch heuer Ihnen und Euch allen für das Interesse an unseren Veranstaltungen, sowie für all die Freundschaften und die vielfältigen schönen Begegnungen. In unserer so aufgewühlten Zeit sind wir dankbar, geistlich und geistig verbunden zu sein.

In diesem Wissen wollen wir unsere Gemeinschaft im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens fortführen, und wünschen Ihnen und Euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und ein von Gott behütetes Jahr 2020.

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer

Bisherige Referenten

Dr. Helmut Anselm, Pfr. i.R., Studiendirektor i.R.

Hans-Georg Bauer, Oberkirchenrat i.R.

Margarete Bause (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Fraktionsvorsitzende im Bay. Landtag

Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirigentin

Detlev Bierbaum, Oberkirchenrat, Evang.-Luth. Landeskirchenamt

Pater Prof.Dr. Gerd Birk, Theologische Hochschule St. Gabriel Maria Enzersdorf

Robert Bögle , Diplompsychologe

Klaus Buhl, Pfr., Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn

German Denneborg (MdL/CSU), Bayerischer Landtag

Beate Eckert-Kalthoff, Schulamtsdirektorin, Staatliches Schulamt i.d. LH München

Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Konrad Fikenscher, Pfr. i.R., Studiendirektor i.R.

Matthias Fischbach, MdL/FDP, Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultur, Bayerischer Landtag

Prof. Dr. Hans-Jürgen Fraas, Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Johannes Friedrich, Bischof i.R. der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern

Thomas Gehring (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Bildungspolitischer Sprecher, Bay. Landtag

Martin Güll (MdL/SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport, Bayerischer Landtag

Prof. Dr. Frieder Harz, Evangelische Hochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg

Lydia Herold, Diplom-Religionspädagogin

Joachim Herrmann (MdL), Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag

Dr. Peter Igl, Ltd. Regierungsschuldirektor am ISB München

Eberhard Irlinger (MdL/SPD), Vorsitzender des Ausschusses Bildung, Jugend und Sport im Bayerischen Landtag

Henning Kaul (MdL/CSU), Bayerischer Landtag

Marion Kelly, Oberstudienrätin

Rudi Armin Kitzmann, Studiendirektor i.R., Pfr. i.R.

Eckhard Landsberger, Pädagogischer Direktor, Evang.-Luth. Landeskirchenamt

Dr. Helene Laxhuber, Studiendirektorin und Schulleiterin der Evang. Friedrich-Oberlin-Fachoberschule

Hilke Morgenstern, Rektorin

Dr. Karin E. Oechslein, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien Obb./West

Prof.Dr. Piazolo (MdL), Bayerischer Landtag, bildungspolitischer Sprecher der Partei Freie Wähler

Waldemar Pisarski, Pfr. i.R.

Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer der Abteilung Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)

Bruni Ratzow, Studiendirektorin i.R.

Dr. Elisabeth Schinagl (MdL), Referentin der Freien Wähler für Bildung, Bayerischer Landtag

Dr. Udo Schmoll, Studiendirektor,  Seminarlehrer, Wittelsbacher Gymnasium München

Siegfried Schneider (MdL), Stellvertretender bildungspolitischer Sprecher der CSU im Bayerischen Landtag

Prof. Dr. Ulrich Schwab, Ludwig-Maximilians-Universität München

Richard Schwemer, Schulamtsdirektor i.R., Staatliches Schulamt i. d. LH München

Bernd Sibler (MdL/CSU), Staatssekretär im  Bay. Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Michael Stein, Pfarrer, Pöcking

Anita Sujbert, Diplomsozialpädagogin

Matthias Tilgner, Kirchenverwaltungsdirektor, Evang.-Luth. Landeskirchenamt München

Vera Utzschneider, Studiendirektorin, Heilsbronn

Maria Völkel, Schulamtsdirektorin, Staatliches Schulamt in der Landeshauptstadt München

Rosa Wagner, Hauptschullehrerin, ISB München

Prof. Dr. Gerhard Waschler (MdL), Bildungspolitischer Sprecher der CSU, Bayerischer Landtag

Renate Will (MdL), Bildungspolitische Sprecherin der FDP, Bayerischer Landtag

 

München/Landsberg, im Juni 2019

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 59. Sitzung des E.I.B.E einladen zu einem

Kontaktgespräch mit Matthias Fischbach (MdL), Freie Demokratische Partei (FDP).

Die Sitzung findet statt am Dienstag, den 02. Juli 2019 von 16.30 Uhr s.t. bis ca.18.00 Uhr im Bayerischen Landtag, Maximilianeum (Zugang vom Max-Weber-Platz, Treffpunkt Pforte).

Im Rahmen unserer Begegnungen mit den im Landtag vertretenen Parteien freuen wir uns sehr, dass sich Herr Fischbach zu einem Kontaktgespräch mit unserem Kreis bereit erklärt hat. Er ist für seine Partei u.a. Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus sowie Mitglied im Landesbeirat für Erwachsenenbildung. Seit November 2018 ist Herr Fischbach Mitglied im Bayerischen Landtag.

Unser letztes Gespräch mit einem Bildungspolitiker der FDP fand vor zehn Jahren statt. Seither hat sich viel Gesprächsstoff angesammelt. So sind wir auch sicher, dass es zu einem anregenden Gedankenaustausch kommen wird.

Wir gehen davon aus, dass MdL Matthias Fischbach zu Beginn einen Einblick in die aktuelle Bildungssituation in Bayern aus Sicht der FDP geben wird. Von unserer Seite werden wir dann kurz unsere Broschüren vorstellen. In der anschließenden Diskussion sind wir besonders an folgenden Themen interessiert:

– Konfessionell-christlicher und islamischer Religionsunterricht (christliche Kultur in der öffentlichen Schule)

– Zukunft des gegliederten Schulsystems in Bayern

– Zukunft des Bildungsföderalismus

– Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund

– Probleme der Inklusion an den verschiedenen Schularten

– (gesundheitliche) Belastung der Lehrkräfte

– Bildungspolitik in Bayern (u.a. Demokratisierung, Digitalisierung, Modus-Schulen)

Wenn für Sie bzw. Euch noch weitere Themen wichtig sind, bitten wir, sie Tilman Seng telefonisch oder per Email mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie noch einzubringen. Natürlich können nicht alle vor-geschlagenen Themen diskutiert werden, aber sie können Impulse für weitere Gespräche sein.

Angesichts der besonderen Chance, mit einem maßgeblichen Bildungspolitiker der FDP in direkten Kontakt zu kommen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch möglichst zahlreich wiederzusehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Maria Völkel, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Aufgrund der erhöhten Sicherheitsbestimmungen bitten wir dringend darum, uns die Teilnahme bis spätestens Montag, 24. Juni 2019, mitzuteilen (tilmanseng@gmx.de , Tel. 08191/ 46761). Für den Zutritt zum Maximilianeum ist der Ausweis nötig! Beachten Sie bitte, dass ohne termingerechte Anmeldung eine Teilnahme nur schwer möglich ist.

Vorankündigung: Zur 60. Sitzung am 26.11.2019, 17.00 Uhr im Landeskirchenamt, hat Prof. Dr.U.Schwab zugesagt.

Besuchen Sie uns bitte auch auf www.eibe-initiativkreis-bayern.de

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München/Landsberg, Januar 2019

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen nachträglich alles Gute für das (Rest-)Jahr 2019 und dürfen Sie und Euch zur 58. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 26. Februar 2019 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt, Katharina-von-Bora.Str.7-13, Raum 5014-1-2

2. Kontaktgespräch mit Oberkirchenrat Detlev Bierbaum

Der Auszug aus unserer Kirche hält an. Wie kann unsere Kirche darauf reagieren? Es ist wichtig, dass sich eine resignative Grundstimmung nicht weiter ausbreitet, sondern konstruktive Ansätze entwickelt werden, um die Bedeutung der evangelischen Glaubensgemeinschaft für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt deutlich zu machen. Wohl nicht zuletzt deshalb ist das Schwerpunktthema der Landessynode auf ihrer Frühjahrstagung 2019: „Profil und Konzentration“.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, dass sich Oberkirchenrat Detlev Bierbaum zu einem Gespräch über die kirchliche Situation der Gegenwart und über Konsequenzen für eine zeitgemäße christliche Erziehung mit evangelischem Profil bereit erklärt hat.

Für das 2. Kontaktgespräch könnten von unserer Seite u.a. folgende Themen angesprochen werden:

– Kooperationsmodelle des christlichen Religionsunterrichtes in Diasporagebieten

– Wege, positive Beziehung der Jugendlichen zur Evangelischen Kirche zu stärken bzw. aufzubauen – bessere Kontakte zwischen kirchlicher Ortsgemeinde und örtlichem Religionsunterricht

– Möglichkeiten finanzieller Unterstützung des Religionsunterrichtes für Projekte

– Befähigung der evang. Jugendlichen zur qualifizierten Begegnung mit muslimischen Mitschülern

– Beibehaltung des christlichen Bezugs des bayerischen Schulwesens angesichts der veränderten Zusammen- setzung der Schülerschaft bzw. der Frage einer Integration des „Jahres der Moslems“ in das Schulwesen (vgl. BayVArt 135, EUG Art.6/2)

Angesichts der besonderen Möglichkeit, mit OKR Bierbaum ins Gespräch zu kommen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme. Wir sind sicher, dass es zu einem sehr interessanten und intensiven Gedan­kenaustausch kom­men wird.

Wir danken dem Landeskirchenamt für die Bereitstellung des Konferenzraumes und wie auch bisher für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und Getränken.

Wir freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer und Maria Völkel

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Landeskirchenamt treffen wir uns um 16.45 Uhr im Vorraum der Pforte und gehen dann gemeinsam in den Sitzungssaal.

PS: Eine Anmeldung zur 58. Sitzung würde uns die Planung erleichtern. Wir wären daher – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar, per Mail an tilmanseng@gmx.de oder andernfalls telefonisch (s.o.).

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München/Landsberg, im Oktober 2018

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 57. Sitzung des E.I.B.E einladen zum Thema

KonfiArbeit heute

am Dienstag, 13. November 2018, von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr im Landeskirchenamt der Evang.-Lutherischen Landeskirche,

München, Katharina-von-Bora-Str. 7-13, Raum 5014 im Neubau

Referent: Pfarrer Michael Stein, Pöcking

In seinen Ausführungen wird Pfarrer Stein Informationen und Einblicke zum Thema geben und (selbst-) kritische Fragen eines leidenschaftlichen KonfiPrak­tikers stellen:

  • Wo steht die KonfiArbeit (in Bayern) heute?
  • Wie sieht es mit der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen aus?
  • Welche (pädagogischen) Impulse sind derzeit von besonderer Bedeutung?
  • Welche Aspekte stehen gerade im Vorder- bzw. Hintergrund?
  • Wie steht es eigentlich um die Rahmenbedingungen, die die Evangelische Landeskirche für dieses wesentliche Feld der gemeindlichen Pädagogik bietet?

Zur Person unseres Referenten:
Michael Stein, Pfarrer der Gemeinde Feldafing-Pöcking, befasst sich seit knapp 20 Jahren intensiver mit der KonfiArbeit. Er ist seit 5 Jahren DekanatsKonfiPfarrer des Dekanats Weilheim und als solcher einer der KonfiBeauftragten der bayerischen Dekanate, inzwischen als deren Sprecher.
Pfr. Stein hatte 2008 einen „Studien-Urlaub“ zum Thema „KonfiTeamerAus­bildung“ und zur Begleitung eines KonfiKurses in Finnland. 2013 bis 2015 wurde er zum KonfiBerater am RPI Loccum ausgebildet. Er ist Mitarbeiter bei „konfiweb“, im Arbeitskreis „Konfi neu denken“ und bei der Vorbereitung zur Zukunftswerkstatt „KonfiArbeit“.

Das Konfirmanden-Thema ist zur Zeit hochaktuell. Es wird über ganz Deutschland hinweg anhand von Reformvorschlägen stark diskutiert. Wir hoffen deshalb auf eine rege Teilnahme am ersten Treffen des E.I.B.E nach der Sommerpause und grüßen bis dahin sehr herzlich!

Tilman Seng, Maria Völkel, Helmut Anselm und Richard Schwemer

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München/Landsberg, im Mai 2018

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 56. Sitzung des E.I.B.E einladen zu einem

Kontaktgespräch mit Martin Güll (MdL/SPD),

Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Bayerischen Landtag

Mittwoch, den 20. Juni 2018 von 16.30 s.t. bis 19.00 Uhr

im Bayerischen Landtag, Maximilianeum, (an der Pforte, Zugang vom Max-Weber-Platz), Treffpunkt 16.00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass aus zwingenden terminlichen Gründen unsere Sitzung diesmal am Mittwoch stattfindet!

Im Rahmen unserer Gespräche mit den im Landtag vertretenen Parteien freuen wir uns sehr, dass sich MdL Martin Güll zu einem Fachgespräch mit dem E.I.B.E bereit erklärt hat. Wir haben ihn bereits in früheren Veranstaltungen nicht nur als führenden Experten in Fragen von Bildung und Erziehung kennengelernt, sondern auch als einen Gesprächspartner, der wichtige Informationen vermitteln kann und offen ist, auf Anfragen und Anregungen einzugehen. So sind wir sicher, dass es zu einem uns bereichernden Kontakt­gespräch kommen wird.

Wir gehen davon aus, dass zu Beginn M. Güll einen Einblick in die aktuelle Bildungssituation in Bayern geben wird. Von unserer Seite werden wir dann kurz unsere neue Broschüre „Religion und Öffentliche Schule“ ansprechen.

In der sich anschließenden Diskussion sind wir besonders an folgenden Themen interessiert:

Übertrittsregelung Grundschule – Gymnasium,

Islamischer Religionsunterricht,

Personalversorgung an den bayerischen Schulen,

(gesundheitliche) Belastung der Lehrkräfte,

Situation der Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund,

Digitalisierung.

Wenn für Sie bzw. Euch noch weitere Themen wichtig sind, bitten wir, sie Tilman Seng telefonisch oder per Email mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie noch einzubringen. Natürlich können nicht alle Themen erschöpfend diskutiert werden, aber sie können Impulse für weitere Gespräche sein.

Angesichts der besonderen Chance, mit einem maßgeblichen Bildungspolitiker in direkten Kontakt zu kom­men, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch möglichst zahlreich wiederzusehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Maria Völkel, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Aufgrund der erhöhten Sicherheitsbestimmungen bitten wir dringend darum, uns die Teil­nahme bis spätestens Montag, 4. Juni 2018, mitzuteilen ( tilmanseng@gmx.de , Tel. 08191/ 46761). Für den Zutritt zum Maximilianeum ist der Ausweis nötig! Beachten Sie bitte, dass ohne termingerechte Anmeldung eine Teilnahme nur schwer möglich ist.

Vorankündigung: Unsere übernächste Sitzung findet am Dienstag, 13. November 2018, statt.

Thema: Konfirmandenarbeit und die Zukunft der Kirche

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München/Landsberg, im Januar 2018

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 55. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 6. Februar 2018, von 17.00 Uhr s.t. bis 19.00 Uhr im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt, Katharina-von-Bora-Str. 7 – 13, großer Sitzungssaal

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Bayern nach dem Lutherjahr

Fachgespräch mit Oberkirchenrat Detlev Bierbaum

Die vergangene Luther-Dekade hat sicher manchen Blick auf die Geschichte der Protestanten in Deutschland, und darüber hinaus, geschärft. Was Gegenwart und Zukunft, besonders unserer bayerischen Landeskirche anbelangt, ist es sicher lohnend, einmal kurz innezuhalten und über Fragen nachzudenken, die sich in einer rapide verändernden Welt stellen und die sich daraus ergebenden Aufgaben ins Blickfeld zu rücken.

Wir freuen uns besonders, dass OKR Bierbaum, Abteilungsleiter im Landeskirchenamt, zu einem Gedankenaustausch mit dem E.I.B.E zur Verfügung stehen wird.

Neben aktuellen Fragen zur Abteilung D „Gesellschaftsbezogene Dienste“ könnten u.a. folgende Themen angesprochen werden, die nur als Gesprächsanregung dienen sollen:

  • Evangelischer Religionsunterricht für Schüler als eine kleiner werdende Minderheit außerhalb der Ballungszentren

  • Kompetenz ev. Schüler zu einem begründeten ev. Standort im Dialog mit muslimischen Mitschülern

  • Erhalt oder Aufbau eines ev. religionspädagogischen Standorts in München/Oberbayern

  • Veranstaltungsangebote der ev. Kirche für ev. Lehrkräfte anderer Fächer im Ballungsraum

    München (Ersatz für Philologentagung des Dekanats)

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme am ersten Treffen des E.I.B.E im neuen Jahr und grüßen bis dahin sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer, Maria Völkel

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 Landsberg, im Oktober 2017

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 54. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 28. November 2017 von 17.00 Uhr s.t. bis 19.00 Uhr im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt, Katharina-von-Bora-Str. 7 – 13, Sitzungsräume 5014-1+2 (Neubau)

Das Gymnasium – ein Brennpunkt der pädagogischen und religionspädagogischen Diskussion

Referentin: StudiendirektorinVera Utzschneider, Heilsbronn

Schwerpunkte des Referates werden die folgenden Themen sein, über die wir anschließend ins Gespräch kommen wollen:

  • Die Integrationsinitiative der ELKB und der Stand der Dinge hinsichtlich der Abteilung Gymnasium am RPZ

  • Öffentliche Religionspädagogik – ihre Aufgaben und Themen

Die Themenbreite gibt uns auch Gelegenheit, weitere konkrete Problembereiche anzusprechen, so z.B. Schüler/innen mit Migrationshintergrund am Gymnasium, Inklusion behinderter Schüler, das bayernweite Vorhalten der verschiedenen Gymnasialtypen, öffentliches und privates Gymnasium.

Wir freuen uns, dass wir auf Wunsch der Referentin auch die Arbeit des E.I.B.E vorstellen können und sich dadurch vielleicht Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten lassen.

Mit Frau Utzschneider konnten wir eine kompetente Fachkollegin für unsere Sitzung gewinnen. Sie ist Stellv. Leiterin der Gymnasialpädagogischen Materialstelle (GPM) und Gymnasial-Referentin am RPZ Heilsbronn. Außerdem wirkt sie als Lehrbeauftragte an der Augustana-Hochschule und unterrichtet als Religions- und Sportlehrerin am Theresien-Gymnasium Ansbach.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und grüßen bis dahin sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer, Maria Völkel

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Landsberg, im Juni 2017

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 53. Sitzung des E.I.B.E einladen zu einem

Kontaktgespräch mit Prof.Dr. Michael Piazolo von der Partei „Freie Wähler Bayern“ über Bildungs- und Erziehungsfragen.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 4. Juli 2017 von 16.30 s.t. bis 18.00 Uhr im Bayerischen Landtag, Maximilianeum (Zugang vom Max-Weber-Platz), Treffpunkt ist spätestens um 16.15 Uhr an der Pforte.

Im Rahmen unserer Kontakte mit allen im Landtag vertretenen Parteien freuen wir uns sehr, dass sich mit Prof.Dr.Piazolo (MdL) ein außerordentlich kom­petenter Bildungspolitiker zu einem Kontaktgespräch bereit erklärt hat. Prof.Dr.Piazolo ist bildungspolitischer Fraktionssprecher, Vorsitzender des Aus­schus­ses für Wissenschaft und Kunst, sowie Mitglied im Bildungsausschuss des Bayeri­schen Landtags.

Die Positionen der Freien Wähler sind in der bayerischen Diskussion über Bildung von besonderer Bedeutung, weil sie kommunal stark verankert sind und damit in spezieller Weise die Schule vor Ort im Blick haben. Zugleich sind die Freien Wähler schulpolitisch wohl weniger festgelegt als die anderen Parteien.

So sind wir sehr daran interessiert zu erfahren, an welchen aktuellen bildungspoli­tischen Fragen Prof.Dr. Piazolo selbst arbeitet und welche Themen derzeit in sei­ner Partei diskutiert werden.

Unsererseits würden wir uns freuen, wenn u.a. folgende Themen zur Sprache kämen:

– Arbeit mit Schülern und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund

– Christliche Kultur in der Öffentlichen Schule

– Gegliedertes Schulwesen in Bayern

– Konzept des „neuen“ Gymnasiums

– Konfessioneller Religionsunterricht

– Islamischer Religionsunterricht

Angesichts der Möglichkeit, mit einem maßgeblichen Bildungspoliti­ker ins Gespräch zu kommen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer und MariaVölkel

Die Freien Wähler bitten um unsere Teilnehmerzahl. Deshalb benötigen wir Ihre Anmeldung bis spätestens

20.Juni 2017 an tilmanseng@gmx.de

Für den Zutritt zum Maximilianeum ist aus Sicherheitsgründen der Ausweis nötig!

Die Herbstsitzung wird voraussichtlich Konfirmandenarbeit oder die Arbeit der Gymnasialpädagogischen Materialstelle zum Thema haben.

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Landsberg, im Januar 2017

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 52. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 21. Februar 2017 von 17.00 Uhr s.t. bis 19.00 Uhr im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt, Katharina-von-Bora-Str. 7 – 13, Sitzungsräume 50141/50142 (Neubau)

Geht unsere Jugendlichen die Sache mit Gott noch „unbedingt etwas an“?

– Paul Tillichs Beitrag zum Gespräch über Unterricht und Erziehung

Neuere Umfragen zeigen, dass für Jugendliche heute „die Sache mit Gott“ immer geringere Bedeutung hat. Es wäre nicht hilfreich, angesichts dieser Situation lediglich mit vordergründigen Argumenten und Aktionen zu reagieren. Notwendig ist es, tiefer anzusetzen.

Dr. Udo Schmoll, der sich seit Jahren intensiv mit der Theologie Paul Tillichs beschäftigt, zeigt auf, wie aktuell Tillichs Ansatz für Religionspädagogik und Gemeindepädagogik heute ist: Fragen von Kindern, von Jugendlichen und Erwachsenen müssen so mit Aussagen des christlichen Glaubens in Verbindung gebracht werden, dass Antworten gefunden werden. Beide Bereiche können so in Korrelation gesetzt werden, damit zusammengedacht werden kann, was zusammen gehört: Gott und die Welt. Nach dem Vortrag soll das Thema im Blick auf die verschiedenen Arbeitsfelder schulischer und kirchlicher Bildungsarbeit weiter bedacht und diskutiert werden.

Dr. U. Schmoll war Schulpfarrer in München, Landesvorsitzender des GVEE und Dozent für Religions-pädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU. Derzeit bildet er als Seminarleiter für Evangelische Religionslehre Referendare aus.Wir freuen uns sehr, dass sich Dr. Schmoll bereit erklärt hat, in die heute viel zu wenig beachteten Gedanken Tillichs zu Bildung und Erziehung einzuführen.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme am ersten Treffen des E.I.B.E im neuen Jahr und grüßen bis dahin sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer, Maria Völkel

PS:

Bitte beachten Sie unseren o.g. Veranstaltungsort, den wir freundlicherweise seit Beginn des letzten Jahres vom Evang.-Luth. Landeskirchenamt zur Verfügung gestellt bekamen.

Bei Verhinderung zur 52.Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de

Vorankündigung: Für den Juni oder Juli ist wieder ein Kontaktgespräch mit einer Partei im Bayerischen Landtag geplant, diesmal mit der Partei der Freien Wähler. Die Einladung dazu erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.

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Landsberg, Oktober 2016

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 51. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 22. November 2016 von 16.30 s.t. bis 17.30 Uhr im Bayerischen Landtag, Maximilianeum

(an der Pforte, Zugang vom Max-Weber-Platz), Treffpunkt 16.15 Uhr.

Kontaktgespräch mit Georg Eisenreich

Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Die Zuwanderung tausender Kinder und Jugendlicher stellt unser Schulsystem vor völlig neue Herausforde­rungen. In der Februar-Sitzung 2016 hat uns Schulamtsdirektorin M.Völkel einen Einblick gegeben in die großen und in der Öffentlichkeit viel zu wenig gewürdigten Anstrengungen der Schulverwaltung und der Lehrkräfte, der neuen Situation gerecht zu werden.

Die Veranstaltung mit Frau Völkel machte zugleich deutlich, wie sehr bei der Lösung der anstehenden Probleme die im Landtag vertretenen Parteien gefordert sind.

Doch die Flüchtlingsfrage ist nicht das einzige Problem, vor dem das bayerische Schulsystem der nächsten Jahre stehen wird. Die Struktur des Gymnasiums steht auf dem Prüfstand, und vor allem der Schülerrück­gang außerhalb der Ballungsgebiete stellt das gegliederte Schulwesens vor große Aufgaben.

Angesichts all dieser Probleme freuen wir uns sehr, dass sich Staatssekretär G.Eisenreich zu einem Fachge­spräch mit dem E.I.B.E bereit erklärt hat.

Wir sind sicher, dass es zu einem sehr intensiven Gedankenaustausch kommen wird.

Mögliche Diskussionsthemen sind:

    • Beibehaltung bzw. Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens

    • Zukunft der Mehrgliedrigkeit des Gymnasiums bzw. seines vollen Profilangebotes außerhalb der Ballungsgebiete

    • Über die Sprachvermittlung hinausgehende Einführung der zugewanderten Schüler in unsere Kultur und Lebensweise im Sinne der Bayerischen Verfassung

    • Zunehmende Minderheitensituation autochthoner Jugendlicher in Regelschulen

    • Arbeitsbelastung der Lehrkräfte durch die neuen pädagogischen Arbeitsfelder (inklusive Trau­matisierung zugewanderter Schüler)

    • Wie christlich kann das bayerische Schulwesen angesichts der neuen Schülerschaft sein bzw.- wie weit muss das „Jahr der Moslems“ in das Schulwesen integriert werden (BayVArt 135, EUG Art.6/2)

    • Beibehaltung des konfessionellen RU und Einführung eines muslimischen RU

Wenn für Sie bzw. Euch noch weitere Themen wichtig sind, bitten wir, sie uns mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie noch aufzunehmen.

Angesichts der besonderen Möglichkeit, mit Staatssekretär Eisenreich ins Gespräch zu kommen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer und Maria Völkel

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bitten wir dringend darum, uns die Teilnahme bis spätestens Montag, den 14. November 2016, an die eMail-Adresse tilmanseng@gmx.de mitzuteilen. Für den Zutritt zum Maximilianeum ist der Ausweis nötig!

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Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 50. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 12.Juli 2016 von 16.30 s.t. bis 18.00 Uhr im Bayerischen Landtag, Maximilianeum

(an der Pforte, Zugang vom Max-Weber-Platz), Treffpunkt 16.15 Uhr.

Hinweis: Das geplante Kontaktgespräch mit Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, musste an diesem Tag krankheitsbedingt leider entfallen und wird am 22. November 2016 nachgeholt.

Stattdessen informierte Helmut Anselm ausführlich über die neueste Schrift des E.I.B.E „Macht Religion gewalttätig? – Eine Frage an Muslime und Christen, ein Thema in Schule und Gesellschaft“. Anschließend fand ein reger Gedankenaustausch zur Thematik statt. Im weiteren Verlauf der Sitzung ergab sich ein intensives Gespräch über aktuelle Themen für künftige E.I.B.E-Sitzungen.

Richard Schwemer

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Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 49. Sitzung des E.I.B.E am

Dienstag, 23. Februar 2016 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr einladen zum Thema

Schulorganisatorische und schulpädagogische Situation der „neuen“ Mittelschule in München unter besonderer Berücksichtigung schulpflichtiger Flüchtlingskinder und von Schülern mit Migrationshintergrund

Referentin: Schulamtsdirektorin Maria Völkel, Staatliches Schulamt in der LH München

Ort: Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt München, Katharina-von-Bora-Straße 7 – 13,  Sitzungssaal, Raum 3202

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Völkel die verantwortliche Leiterin für den Mittelschulbereich in München gewinnen konnten. Gerade diese Schulart hat zurzeit durch den Zuzug von Familien aus anderen Ländern große organisatorische und pädagogische Herausforderungen zu bewältigen. Nach dem einführenden Referat haben wir Gelegenheit, Fragen zu stellen und über das Thema ins Gespräch zu kommen.

Bitte beachten Sie unseren neuen Sitzungsort. Das Haus der Kirche in der Karlstraße steht nicht mehr zur Verfügung. So sind wir sehr dankbar, dass uns das Landeskirchenamt nun einen neuen Veranstaltungsort im eigenen Haus zur Verfügung gestellt hat. Für Unkundige: Das Landeskirchenamt ist in wenigen Gehminuten vom Hauptbahnhof oder von der U-Bahn-Haltestelle Königsplatz zu erreichen.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch zu unserer 1. Sitzung im neuen Jahr zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

P.S. Bei Verhinderung zur 49. Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de .

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Landsberg, Oktober 2015

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 48. Sitzung des E.I.B.E einladen zum Thema

Aktuelle Aufgaben und Problemstellungen des ISB

Referentin: Ltd.OStDin Dr. Karin Oechslein,

Direktorin am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)

Dienstag, den 10. November 2015 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr

Ort: Schellingstr. 155, Raum 4008, 4. Stock

Es ist uns eine besondere Freude, zu dieser Sitzung im ISB eingeladen zu sein und die Möglichkeit zur Information und zum Gespräch mit der Leiterin, Dr. K.Oechslein, zu haben.

Damit haben wir die besondere Gelegenheit aus 1. Hand einen Einblick in die Arbeit des für Bayern zuständigen Bildungsinstitutes zu bekommen.

Folgende Stichworte zum Informations- und Gesprächsrahmen können u.a. sein:

  • kurze Vorstellung des ISB

  • aktuelle Schwerpunkte der eigenen Arbeit

  • Probleme und Entwicklungen im schulpädagogischen Bereich

  • Aspekte in der gegenwärtigen pädagogischen Forschung

  • schulorganisatorische Herausforderungen an das ISB

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich! Bitte beachten Sie den geänderten Sitzungsort.

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Anfahrt: U2 Josephsplatz oder Theresienstr. (Gehzeit ca 10 Min.), Tram 20/21 oder 22 Hochschule München (ca 5 Min.), Bus 154 Infanteriestr.-Süd (ca 5 Min.)

PS: Das ISB bittet uns um eine möglichst genaue Teilnehmerzahl. Wir sind deshalb für eine kurze Nachricht bis zum 4. November dankbar (per Telefon bzw. eMail, siehe oben).

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47. Veranstaltung

Landsberg, Juni 2015

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 47. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt am

Dienstag, den 7. Juli 2015 von 16.00 s.t. bis 17.30 Uhr im Bayerischen Landtag, Maximilianeum

(an der Pforte, Zugang vom Max-Weber-Platz), Treffpunkt 15.45 Uhr.

Kontaktgespräch

mit Margarete Bause (MdL), Fraktionsvorsitzende der Partei ‚Bündnis 90/ Die Grünen‘, und Thomas Gehring (MdL), Bildungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag

Im Rahmen unserer Gespräche mit den im Landtag vertretenen Parteien freuen wir uns sehr, dass sich mit der Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und dem Bildungspolitischen Sprecher Thomas Gehring zwei führende Experten in Fragen von Bildung und Erziehung in Bayern zu einem Fachgespräch mit dem E.I.B.E bereit erklärt haben.

Wir gehen davon aus, dass wir auch unsererseits aus evangelischer Perspektive für Bildung und Erziehung Informationen und Anregungen geben können. Wir sind uns sicher, dass es zu einem sehr interessanten Gedankenaustausch kommen wird.

Mögliche Diskussionsthemen:

– Probleme eines verengten Bildungsverständnisses (E.I.B.E-Bildungsschrift)

– Gliederung des Schulwesens in Bayern

– Zunehmende Minderheitensituation autochthoner Jugendlicher in Regelschulen

– Arbeitsbelastung der Lehrkräfte durch Ausweitung des täglichen Schulbetriebs und durch neue pädagogische Arbeitsfelder

– Kompetenzorientierung und Digitalisierung

– Christliche Gemeinschaftsschule (BayVArt 135, EUG Art.6/2)

– Christlicher konfessioneller Religionsunterricht

– Islamischer Religionsunterricht

– u.a.

Wenn für Sie bzw. Euch noch weitere Themen wichtig sind, bitten wir, sie uns mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie noch aufzunehmen.

Natürlich können alle diese Themen nicht erschöpfend diskutiert werden, aber sie sind eine Anregung für weitere Gespräche. Angesichts der besonderen Möglichkeit, mit maßgeblichen Bildungspolitikern Kontakt aufzunehmen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bitten wir dringend darum, uns die Teilnahme bis spätestens Montag, 29. Juni 2015, an die eMail-Adresse Richard@Schwemer.de mitzuteilen. Für den Zutritt zum Maximilianeum ist der Ausweis nötig!

Vorankündigung: Unsere übernächste Sitzung findet am Dienstag, 24. November 2015, statt.

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Landsberg, 15.01.2015

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 46. Sitzung des E.I.B.E einladen zum Thema

Aktuelle Entwicklungen und Neuerungen im Bereich der Grundschule

(Schwerpunkt Landeshauptstadt München)

Referentin: Schulamtsdirektorin Beate Eckert-Kalthoff, Staatl. Schulamt in der LH München

Dienstag, den 10. Februar 2015 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal, Marsstr. 19

(Bitte dort läuten und kurz warten, da die Tür wegen der benachbarten Bank geschlossen bleiben muss.)

Wie gut kann Schule auf die zukünftigen Herausforderungen einer sich dynamisch verändernden Gesellschaft vorbereiten? Die bundesweite Artikulation von Bildungsstandards, Forderungen nach Chancengleichheit und Integration sowie die Lebensverhältnisse von Kindern in der Großstadt ziehen einen breiten Katalog von Maßnahmen nach sich, die sowohl politisch als auch lokal Antwort geben. Dabei sollen die Aufgaben des grundschulgemäßen Unterrichtens – Tradieren und Vorbereiten – als Teil des umfassenden bayerischen Bildungskonzepts im Mittelpunkt stehen.

Auf folgende Schwerpunkte wird unsere Referentin eingehen:

  • Zahlen, Tendenzen und Demografie in der Landeshauptstadt
  • Bildungsregion München
  • Ganztagsschule, flexible Grundschule und Lernhauskonzept
  • Inklusion behinderter Kinder
  • Integration von Schülern mit Migrationshintergrund

Im Anschluss an das Referat haben wir – wie immer – die Möglichkeit zum intensiven Gespräch und zu Fragen, auf die unsere Referentin gerne Antwort geben wird.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch zu unserer 1. Sitzung im neuen Jahr zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

PS: Bei Verhinderung zur 46.Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de . Im Anschluss an die Veranstaltung sitzen die Lusthabenden wie immer noch ein wenig im gegenüberliegenden Lokal zusammen.

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Landsberg, 30. Oktober 2014

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 45. Sitzung des E.I.B.E einladen zum Thema

Fremdreligionen im Unterricht – ein Spiel mit dem Feuer?

Zur Frage der Kompetenz der Lehrer und der Dialogfähigkeit der Schüler

Referent Dr. Helmut Anselm

Dienstag, den 25. November 2014 von 17.00 s.t. bis 19.00 Uhr

im großen Sitzungssaal, Marsstr. 19

(Bitte dort läuten und kurz warten, da die Tür wegen der benachbarten Bank geschlossen bleiben muss.)

Die Ereignisse im Vorderen Orient und ihre Ausstrahlung auf Europa halten unsere Gesellschaft in Atem. Sie tangieren u.a. auch das Leben und Arbeiten in unseren Schulen. Sind Lehrkräfte und Schüler darauf genügend vorbereitet? Ein Arbeitskreis des E.I.B.E beschäftigt sich seit einigen Monaten mit den damit aufgeworfenen Fragen und Problemen, um sie in einer E.I.B.E-Broschüre Lehrkräften, Ausbildern und Interessierten zukommen zu lassen. Wir möchten die im Arbeitskreis erarbeiteten Aspekte vorstellen und hoffen auf eine engagierte Diskussion, um weitere Impulse zur Thematik aufzunehmen.

Wir freuen uns, dass uns Helmut Anselm über oft wenig bekannte Aspekte der Begriffsproblematik im Dialog mit Fremdreligionen informieren wird. Dabei wird auch die Frage nach einem „sachgerechten“ Umgang mit fremden Glaubensgemeinschaften im Unterricht nicht zu kurz kommen.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

PS: Bei Verhinderung zur 45.Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de Im Anschluss an die Veranstaltung sitzen die Lusthabenden wie immer noch ein wenig im gegenüberliegenden Lokal zusammen.

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44. Veranstaltung, 01. Juli 2014

Landsberg, 02. Juni 2014

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir dürfen Sie und Euch zur 44. Sitzung des E.I.B.E einladen. Sie findet statt im Bayerischen Landtag, Maximilianeum

Kontaktgespräch mit Martin Güll (MdL/SPD),

Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Bayerischen Landtag

Im Rahmen unserer Gespräche mit den im Landtag vertretenen Parteien freuen wir uns sehr, dass sich mit MdL Martin Güll ein führender Experte in Fragen von Bildung und Erziehung in Bayern zu einem Fachgespräch mit dem E.I.B.E bereit erklärt hat.

Wir gehen davon aus, dass wir auch unsererseits aus evangelischer Perspektive für Bildung und Erziehung Informationen und Anregungen geben können. Wir sind uns sicher, dass es mit MdL Martin Güll zu einem sehr interessanten Gedankenaustausch kommen wird.

Mögliche Diskussionsthemen:

– Menschenbild und Bildungspolitik

– Gliederung des Schulwesens in Bayern

– Inklusion

– Arbeitsbelastung der Lehrkräfte durch Ausweitung des täglichen Schulbetriebs

– Christliche Gemeinschaftsschule (BayVArt 135, EUG Art.6/2)

– Christlicher konfessioneller Religionsunterricht

– Islamischer Religionsunterricht

Wenn für Sie bzw. Euch noch weitere Themen wichtig sind, bitten wir, sie uns mitzuteilen. Wir werden versuchen, sie noch aufzunehmen.

Natürlich können alle diese Themen nicht erschöpfend diskutiert werden, aber sie sind eine Anregung für weitere Gespräche. Angesichts der besonderen Möglichkeit, mit einem maßgeblichen Bildungspolitiker aus erster Hand Kontakt aufzunehmen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und freuen uns, Sie und Euch wieder zu sehen. Bis dahin grüßen wir sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bitten wir dringend darum, uns die Teilnahme bis spätestens Montag, 23. Juni 2014, mitzuteilen (tilmanseng@gmx.de),  Tel. 08191/46761. Für den Zutritt zum Maximilianeum ist der Ausweis nötig!

Vorankündigung: Unsere übernächste Sitzung findet am Dienstag, 25. November 2014, statt.

Landsberg, im Januar 2014

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich ein zu unserer 43. Sitzung mit Pfarrer Klaus Buhl zum Thema

„Aus der Arbeit des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn

und Perspektiven zur aktuellen pädagogischen und religionspädagogischen Diskussion“

Termin: Dienstag, 18. Februar 2014, 17.00 – 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal, Marsstr. 19

(Bitte dort läuten und kurz warten, da die Tür wegen der benachbarten Bank geschlossen bleiben muss.)

Wir freuen uns sehr, dass Herr Pfarrer Klaus Buhl, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn, zugesagt hat, in unseren Kreis zu kommen. Er hat sich bereit erklärt, uns einen Einblick in die Arbeit seines Amtes zu geben und aus Heilsbronner Perspektive zu derzeit diskutierten pädagogischen und religionspädagogischen Problemfeldern Stellung zu nehmen.

Von unserer Seite wurden hierzu u.a. benannt: die Zukunft der „Christlichen Gemeinschaftsschule“ bzw. die interreligiöse Situation an den öffentlichen Schulen; die Stellung der Kirche in der Religionslehrerausbildung; die evangelische Diaspora-Situation unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen; die Perspektiven der evangelischen Kindertagesstätten und der religiösen Erziehung im Elementarbereich.

Wir sind sicher, dass wir durch Direktor Buhl wichtige Anregungen erhalten, und dass es im Anschluss an seine Ausführungen zu einer lebhaften Diskussion kommen wird.

Wir laden Sie und Euch sehr herzlich dazu ein und hoffen auf eine möglichst große Teilnehmerzahl an unserer Sitzung.

 

Mit vielen Grüßen

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Ps: Bei Verhinderung zur 43.Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de. Im Anschluss an die Veranstaltung sitzen die Lusthabenden wie immer noch ein wenig im gegenüberliegenden Lokal zusammen.

Landsberg, im November 2013

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich ein zu unserer 42. Sitzung. Pfr./StD i.R. Armin Rudi Kitzmann spricht zum Thema:

„Bekenntnisschule – eine Randnotiz der Geschichte oder die Schule der Zukunft?“

Termin: Dienstag, 26. November 2013, 17.00 – 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal, Marsstr. 19

(Bitte dort läuten und kurz warten, da die Tür wegen der benachbarten Bank geschlossen bleiben muss.)

Rudi Kitzmann, der Autor des Buches „Mit Kreuz und Hakenkreuz“, wird uns das Schicksal der Bekenntnisschule in der Weimarer Zeit und während des Nationalsozialismus darstellen. Dabei wird auch die aktuelle Situation unserer in der bayerischen Verfassung verankerten „Christlichen

Gemeinschaftsschule“ in den Focus rücken.

Eine neue Bekenntnissituation ergibt sich aus dem gemeinsamen Unterrichten von Christen, Juden, Muslimen und Kindern und Jugendlichen ohne Bekenntnis. Dies hat weitreichende Konsequenzen für Schulorganisation, Unterrichtsplanung und –gestaltung sowie für die gesamte Lerngemein-schaft Schule.

Nach dem Gespräch über den Vortrag von Armin Rudi Kitzmann erwarten wir uns einen lebhaften Gedankenaustausch über die Frage, ob das Modell der christlichen Gemeinschaftsschule noch zu halten ist. Eine erste Antwort darauf scheint der zunehmende Andrang zu kirchlichen Schulen zu sein. Außerdem wird zu bedenken sein die kleiner werdende Zahl evangelischer Schüler, ferner die Zunahme muslimischer und bekenntnisloser Schüler sowie Säkularisierungsbestrebungen mancher Parteien.

Wir hoffen auf einen zahlreichen Besuch und grüßen sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Rudi Kitzmann hält am Dienstag, dem 12.11. um 19.00 Uhr, einen Vortrag zum Thema:

„Evangelische Christen in München im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

im Gemeindesaal der Erlöserkirche, Ungererstr. 13, wozu wir auch sehr herzlich einladen!

Ps: Bei Verhinderung zur 42.Sitzung sind wir – wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de. Im Anschluss an die Veranstaltung sitzen die Lusthabenden wie immer noch ein wenig im gegenüberliegenden Lokal zusammen.

Landsberg, Juni 2013

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich ein zu unserer 41. Sitzung. Prof.Dr.Frieder Harz spricht zum Thema:

Frühkindliche Erziehung aus religionspädagogischer Perspektive“

Termin: Dienstag, 02. Juli 2013, 17.00 – 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal, Marsstr. 19

(Bitte dort läuten und kurz warten, da die Tür wegen der benachbarten Bank geschlossen bleiben muss.)

In der gegenwärtigen Diskussion um Bildung und Ausbildung rückt der frühkindliche Bereich immer stärker in den Vordergrund. Die dabei auftretenden Fragen erhalten durch das im August in Kraft tretende Recht auf einen Kita-Platz zusätzliches Gewicht.

In der Elementarpädagogik der Kindertageseinrichtungen hat sich in den zurückliegenden Jahren viel verändert: Bildungspläne strukturieren die pädagogische Arbeit und beziehen dabei – mehr oder weniger – auch die religiöse Dimension ein. Damit entstand viel Klärungsbedarf: Was ist mit religiöser Bildung für alle gemeint? Was bedeutet das für Einrichtungen in kirchlicher und in nichtkirchlicher Trägerschaft? Konkret wird das z.B. auch im Zusammenhang des Philosophierens und Theologisierens mit Kindern, ebenso in der Realisierung des sog. Situationsansatzes in der religiösen Erziehung und Bildung. Viel spitzt sich derzeit auf die Frage nach einer interreligiösen Bildung zu: Was heißt das z.B. für eine evangelische Kita in sozialen Brennpunkten mit hohem Migrantenanteil? In vielen Einrichtungen werden Prozesse der Qualitätsentwicklung und –sicherung durchgeführt. Wie lässt sich hier die religiöse Dimension einbeziehen? Kann es so etwas wie ein „religionspädagogisches Gütesiegel“ geben? Zu all diesen Fragenkreisen gibt es sicherlich viel Gesprächs-, Informations- und Klärungsbedarf.

Prof. Dr. Frieder Harz ist ein weit über Bayern hinaus anerkannter Fachmann für die ange-sprochenen Fragen und Probleme. Wir freuen wir uns sehr, dass er sich bereit erklärt hat, mit uns die Thematik „Frühkindliche Erziehung aus religionspädagogischer Perspektive“ zu erörtern.

Wir hoffen auf einen zahlreichen Besuch und grüßen Sie sehr herzlich!

Tilman Seng, Helmut Anselm und Richard Schwemer

Ps.:Bei Verhinderung sind wir -wenn möglich – für eine kurze Nachricht dankbar: tilmanseng@gmx.de . Im Anschluss an die Veranstaltung sitzen die Lusthabenden wie immer noch ein wenig im gegenüberliegenden Lokal zusammen.

Landsberg, 15. Januar 2013

40. Sitzung

Liebe Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen,

die bildungspolitischen Auseinandersetzungen nehmen zu, nicht zuletzt durch die Ent­wicklungen in den anderen Bundesländern. Auch in Bayern werden die Oppositionsparteien das Thema Bildung zu einem Schwerpunkt ihres Wahlkampfes machen.

Nach Gesprächen des E.I.B.E mit Bildungspolitikern der FDP und der Freien Wähler freuen wir uns sehr, dass wir nun die Gelegenheit haben zu einem

Gespräch mit Bernd Siebler, Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus,

am Donnerstag, den 21. Februar 2013, 16.00 bis 17.00 Uhr, im Bayerischen Landtag

Wir sind dankbar für Anregungen und Fragen aus unserem Initiativkreis zu möglichen Themen des Gesprächs, am besten über die obige mail-Adresse. Termin ist spätestens der Montag, 28.Januar.

Zum gleichen Termin bitten wir um Eure/Ihre Meldung der voraussichtlichen Teilnahme, da wir Zahl und Namen der Gesprächsteilnehmer vorher mitteilen müssen. Außerdem bitte unbedingt Personalausweis mitbringen. Treffpunkt ist 15.45 Uhr an der Pforte, Eingang an der Ostseite des Maximilianeums, Nähe Max-Weber-Platz.

Wir freuen uns auf Euer/ Ihr lebhaftes Interesse und grüßen mit dem Wunsch für ein glückendes Jahr 2013

Tilman Seng, Helmut Anselm, Richard Schwemer